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Häufige Fragen

Unten finden Sie Fragen, die häufig über die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gestellt werden. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie hier gern einen Termin mit den Missionaren vereinbaren.

Christliche Glaubensansichten

Ja! Auf jeden Fall. Schließlich ist „Mormone“ nur ein Spitzname. Wir sind Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Daher glauben wir, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der Erretter der Welt, und dass er uns alle mehr liebt, als wir uns vorstellen können. Bedeutet das, dass wir genau die gleichen Glaubensansichten haben wie jede andere christliche Kirche? Nein. Aber wir sehen uns auf jeden Fall als ergebene Nachfolger Jesu Christi an.

Der Begriff „Mormonen“ ist ein Spitzname, der auf ein Buch heiliger Schrift zurückgeht, das es nur in unserer Kirche gibt – das Buch Mormon. Wir haben den Spitznamen nicht erfunden, aber viele Leute verwenden ihn für die Kirche und deren Mitglieder. In der Vergangenheit haben wir den Begriff akzeptiert und sogar selbst verwendet, aber vor einiger Zeit haben wir darum gebeten, den vollständigen Namen der Kirche zu verwenden: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. So weiß jeder, dass Jesus im Mittelpunkt unserer Religion und unserer Glaubensansichten steht.

Ihre Freunde, die Mitglieder der Kirche sind, können Sie gern als „Heilige der Letzten Tage“ bezeichnen.

Als Mitglieder der Kirche Jesu Christi trinken wir kein Bier, weil wir an ein inspiriertes Gesundheitsgesetz glauben, das uns dazu anhält, auf unseren Körper zu achten. Das meiste davon erklärt sich von selbst: Keine Drogen. Kein Alkohol. Kein Tabak. Außerdem aber auch keinen Kaffee und keinen Tee von der Teepflanze. Wir wissen nicht ganz genau, wieso wir manche Substanzen meiden sollen, aber wir glauben, dass diese Anweisungen von Gott kommen, und halten uns daran.

Ja. Sehr sogar. Sie ist das Wort Gottes, eine heilige Schrift, und wenn man ein glückliches Leben führen möchte, muss man sie lesen. Neben der Bibel finden wir auch Inspiration in anderen heiligen Schriften, die es nur in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gibt. Sie alle gemeinsam vermitteln uns wichtige Wahrheiten über Jesus Christus.

Nicht unbedingt. Der Tempel steht nur Mitgliedern der Kirche offen, die sich lange darauf vorbereitet haben, aus ihrem Tempelbesuch ein ganz besonderes Erlebnis zu machen. Wenn ein neuer Tempel fertiggestellt wurde – und manchmal auch bei anderen Gelegenheiten – werden Tage der offenen Tür abgehalten, bei denen man ihn von innen besichtigen kann. Außerdem gibt es in vielen Tempeln ein Besucherzentrum, und das Tempelgelände steht jedermann offen.

Dreifaltigkeit ist ein Begriff, mit dem viele christliche Glaubensgemeinschaften Gottvater, Jesus Christus und den Heiligen Geist beschreiben. Die Heiligen der Letzten Tage glauben fest an alle drei, aber nicht, dass es sich bei ihnen um ein und dieselbe Person handelt. Wir glauben allerdings, dass sie in ihren Absichten eins sind. Ihre Absicht ist, uns zu helfen, in diesem Leben wie auch im Jenseits (an das wir ebenfalls glauben) wahre Freude zu finden.

Ja! Jesus ist die Grundlage unseres Glaubens. Tatsächlich nennen wir unsere Kirche lieber beim vollen Namen: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Damit erweisen wir Jesus Ehre und erinnern jedermann daran, dass wir Jesus Christus nachfolgen und dass dies seine Kirche ist. Im Buch Mormon steht: „Wir reden von Christus, wir freuen uns über Christus, wir predigen von Christus, wir prophezeien von Christus, und wir schreiben gemäß unseren Prophezeiungen, damit unsere Kinder wissen mögen, von welcher Quelle sie Vergebung ihrer Sünden erhoffen können.“ (2 Nephi 25:26.)

Buch Mormon

Das Buch Mormon ist ein Buch inspirierter heiliger Schrift, das uns Führung im Leben geben und uns helfen soll, uns Jesus nahe zu fühlen. Woher kommt der Name? Vor vielen hundert Jahren hat ein Prophet aus alter Zeit namens Mormon einen Bericht über sein Volk zusammengestellt. Darin erfährt man, dass diese Menschen damals vor ganz ähnlichen Problemen standen wie wir. Und so wie wir fanden sie Kraft, wenn sie sich Jesus Christus zuwandten. Es bietet sich an, das Buch Mormon zusammen mit der Bibel zu lesen. So kann man sich Gott näher fühlen und erkennen, wie sehr er uns alle liebt.

Fassen wir kurz die monumentale tausendjährige Geschichte zusammen, die im Buch Mormon geschildert wird:

Im Wesentlichen handelt das Buch Mormon von einer Familie. Lehi ist ein Prophet in Jerusalem. Gott warnt Lehi in einem Traum und sagt ihm, er solle seine Familie nehmen und Jerusalem verlassen, weil es bald erobert würde. Sie überqueren den Ozean und gelangen nach Amerika. Laman und Lemuel, die ältesten Söhne Lehis, glauben nicht, dass ihr Vater von Gott inspiriert wurde. Ihr jüngerer Bruder Nephi ist voller Glauben. Nephi wird von Gott auserwählt, die Familie zu führen und ihr Lehrer zu sein.

Das Volk spaltet sich schließlich in zwei Gruppen auf – die Nephiten und die Lamaniten. Diese Gruppen führen oft Krieg miteinander, und ihr Glaube an Jesus wird ständig auf die Probe gestellt. Das Buch Mormon steckt voller eindrucksvoller Predigten, wertvoller Lektionen und geistiger Erlebnisse, die diesen Glauben veranschaulichen.

Nachdem Jesus auferstanden ist, erscheint er den Menschen auf dem amerikanischen Kontinent. Er belehrt sie über Taufe und Vergebung. Er heilt ihre Kranken und segnet ihre Kinder. Er richtet seine Kirche auf. Anders als die Menschen in Jerusalem hören die Menschen in Amerika auf Jesus. Nach seinem Besuch leben sie hunderte von Jahren in Frieden.

Mit der Zeit verlieren die Menschen ihren Glauben und es bricht wieder Krieg aus, bis fast die gesamte Bevölkerung ausgelöscht wird.

Wie die Bibel hat auch das Buch Mormon viele Verfasser. Es handelt sich um eine Sammlung von Tagebüchern und Geschichten, die über einen Zeitraum von etwa 1.000 Jahren von einem Schreiber zum nächsten weitergegeben wurden. Der erste ist der Prophet Nephi, der 600 v. Chr. mit seiner Familie Jerusalem verließ und nach Amerika kam. Nephi gab den Bericht an seinen jüngeren Bruder weiter, der ihn dann seinem Sohn gab. Jeder Schreiber reichte den Bericht an jemanden weiter, dem er vertraute. Mormon war der Prophet, der alle Berichte in einem Buch zusammenfasste. Daher wird dieses Buch das Buch Mormon genannt.

1823 wurde Joseph Smith zu diesen alten Berichten geführt, und er übersetzte sie mit der Macht Gottes.

Das Buch Mormon bekräftigt die Bibel, und häufig werden darin die Lehren Jesu Christi klargestellt. Zum Beispiel stehen in den Büchern Markus und Lukas in der Bibel die gleichen Geschichten über Jesus, aber man kann mehr daraus lernen, wenn man die beiden verschiedenen Sichtweisen betrachtet.

Das Buch Mormon und die Bibel zusammen enthalten jahrtausendealte Inspirationen, Anleitungen und Weisungen. Dadurch wird deutlich, dass Gott Menschen aus jedem Teil der Welt liebt und führt. Wenn Sie sich mit beiden Büchern befassen, können Sie besser verstehen, wer Gott ist und was er sich für Sie wünscht.

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Lebensweise

Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind Menschen wie du und ich. Vermutlich werden Sie überrascht sein, wie normal sie sind. In ihrem Leben geht es genauso auf und ab wie bei allen anderen. Heilige der Letzten Tage gelten als glücklich und friedliebend, aber das bedeutet nicht, dass ihr Leben reibungslos verläuft. Jeder Mensch begegnet in seinem Leben echten Herausforderungen. Wenn man aber sein Bestes gibt, um das Evangelium Jesu Christi zu leben, kann man mit zusätzlicher Kraft und größerem inneren Frieden vorankommen.

Was die Lebensweise betrifft, so versuchen die Heiligen der Letzten Tage, Jesus bei allem in den Mittelpunkt zu stellen. Ihr Glaube an den Erretter und seine Lehren beeinflusst ihre täglichen Entscheidungen und die Art, wie sie sprechen, handeln und sich anziehen. Zum Beispiel vermeiden sie es, sonntags zu arbeiten, damit sie in die Kirche gehen, anderen dienen und Zeit mit ihrer Familie verbringen können. Gläubige Mitglieder der Kirche rauchen nicht, trinken keinen Alkohol und betreiben auch kein Glücksspiel.

Als Mitglieder der Kirche Jesu Christi trinken wir kein Bier, weil wir an ein inspiriertes Gesundheitsgesetz glauben, das uns dazu anhält, auf unseren Körper zu achten. Das meiste davon erklärt sich von selbst: Keine Drogen. Kein Alkohol. Kein Tabak. Außerdem aber auch keinen Kaffee und keinen Tee von der Teepflanze. Wir wissen nicht ganz genau, wieso wir manche Substanzen meiden sollen, aber wir glauben, dass diese Anweisungen von Gott kommen, und halten uns daran.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat eine Menge Bräuche und Sitten, bei denen die Familie im Mittelpunkt steht. Zum Beispiel veranstalten die Mitglieder der Kirche jede Woche einen Familienabend. Unter der Woche treffen sich die Mitglieder noch zu anderen Aktivitäten, beispielsweise zu einem gemeinsamen Essen, einem Hilfsprojekt oder einer Gruppenaktivität für Jugendliche. Viele Bräuche sind allgemein verbreitet, wie zum Beispiel Feiertage mit der Familie zu verbringen. Andere sind schon etwas ausgefallener, beispielsweise einem Neugeborenen in der Kirche einen heiligen Segen zu geben. Als Familie beten wir zusammen, lesen gemeinsam in den heiligen Schriften und fasten jeden ersten Sonntag im Monat 24 Stunden lang zusammen.

Nein. Die Familien der Heiligen der Letzten Tage sehen ganz verschieden aus und sind unterschiedlich groß. Gibt es eine Empfehlung, wie groß die Familie sein soll? Auch hier: Nein. Das ist eine sehr persönliche Entscheidung. Eine liebevolle Familie kann eine beliebige Größe haben.

Nein. In den Anfangsjahren der Kirche gab der Herr die Anweisung, dass eine begrenzte Anzahl an Mitgliedern die Mehrehe praktizieren sollte. Ende des 19. Jahrhunderts wurde jedoch die Offenbarung empfangen, dass damit aufgehört werden sollte. Seither wird in der Kirche gelehrt, dass Monogamie die Form der Ehe ist, die der Herr heute gebietet. Einige Menschen praktizieren zwar auch heute noch die Polygamie, sie sind jedoch keine Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist ein sicherer Ort, den jeder aufsuchen kann, der sich in der Hoffnung auf Jesus Christus ein besseres Leben verspricht. Die Kirche verfügt über die Mittel und kennt die heiligen Bräuche und Lehren, mit denen man eine Beziehung zu Gott aufbauen und pflegen kann. Und wenn man Mitglied der Kirche ist, bedeutet es außerdem, dass man zu einer Gemeinschaft gehört, in der sich der eine um den anderen kümmert.

Ja, sowohl mit der Familie als auch in der Kirche. Was könnte man auch Großartigeres feiern als die Geburt und Auferstehung Christi? Wir werden zwar manchmal mit christlichen Glaubensgemeinschaften verwechselt, die keine Feiertage abhalten – aber das stimmt nicht.

Gottesdienst

Die Anfangszeiten für den Gottesdienst können von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein. Grundsätzlich gibt es jedoch immer zuerst einen Gottesdienst für alle und anschließend Klassen je nach Alter oder sonstigen Interessenschwerpunkten.

Der Gottesdienst für alle wird „Abendmahlsversammlung“ genannt. Bei dieser Versammlung wird gesungen, gebetet, und jede Woche halten Mitglieder der Gemeinde eine „Ansprache“, also eine Predigt. Der Höhepunkt der Versammlung ist die Teilnahme am Abendmahl (der Kommunion) zum Gedächtnis an den Herrn und Heiland.

Immer mehr Menschen lehnen die Idee der organisierten Religion ab und wollen stattdessen lieber spirituell gesinnt und ein guter Mensch sein. Doch der Mensch braucht beides: Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage verfügt über die Organisationsform und die Priestertumsvollmacht, die notwendig sind, um Gottes Geboten, etwa Taufe oder Abendmahl (oder Kommunion), gerecht zu werden. Sonntags gehen wir also zur Kirche, und unter der Woche bemühen wir uns, geistig gesinnt und für unsere Mitmenschen da zu sein.

Ziehen Sie einfach etwas Hübsches an. Alles, was geschmackvoll ist und worin Sie sich wohlfühlen, ist recht. Die meisten Männer tragen übrigens einen Anzug oder Hemd und Krawatte, und Frauen tragen normalerweise ein Kleid oder einen Rock. Auch die Kinder machen sich fein.

Hoffentlich nicht! Viele unserer Mitglieder kommen jede Woche alleine in die Kirche. Wenn Sie jedoch bei Ihrem ersten Besuch jemanden bei sich haben möchten, wenden Sie sich bitte an die Missionare. Bestimmt setzt sich jemand gern zu Ihnen! Es ist immer schwierig, wenn man irgendwo neu ist, aber Sie werden die anderen Mitglieder Ihrer Gemeinde schnell kennenlernen und sich ganz wie zuhause fühlen.

Ja! Sie sind herzlich eingeladen, an den Aktivitäten unter der Woche, Ausflügen, Dienstprojekten und am Gottesdienst teilzunehmen. Wir würden uns freuen, Sie kennenzulernen, und wir sind dankbar für Ihr Engagement.

Nein. Als Besucher müssen Sie nirgendwo mitmachen. Wenn beim Abendmahl Brot und Wasser an die Gemeinde ausgeteilt werden, können Sie das Tablett gern an den Nächsten weiterreichen. Genießen Sie einfach den Gottesdienst. In einer Sonntagsschulklasse bittet der Lehrer häufig jemanden, aus den heiligen Schriften vorzulesen. Wenn Sie lieber nichts sagen möchten, melden Sie sich einfach nicht.

Das hängt wahrscheinlich von der Größe der Gemeinde ab, die Sie besuchen. Einige Gemeinden sind so groß, dass vielleicht niemandem auffällt, dass Sie zu Gast sind. Andere sind so klein, dass sich alle Mitglieder kennen, und sie werden mit Sicherheit einen Neuankömmling bemerken und begrüßen. Zögern Sie in jedem Fall nicht, sich vorzustellen oder Fragen zu stellen. Jeder wird sich freuen, dass Sie da sind.

Ja, das können sie, und sie tun es auch. Sie halten Predigten am Sonntag, gehen auf Mission, übernehmen Aufgaben als Führerin, Ratgeberin, Lehrerin oder eine andere von vielen Aufgaben.

Nein. Wir bitten nicht um Spenden und reichen auch keinen Spendenteller herum.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wurde 1830 offiziell in Fayette in New York gegründet. Der erste Präsident der Kirche war Joseph Smith. Er hatte eine Vision von Jesus Christus und Gottvater und wurde als Prophet berufen, um die Kirche Jesu Christi wiederherzustellen. Er empfing das Priestertum Gottes, übersetzte das Buch Mormon und sandte Missionare aus, die das Evangelium in Nordamerika und auf der ganzen Welt predigten.

Ihr Hauptquartier verlagerte die Kirche zunächst nach Ohio und dann nach Missouri und Illinois, um der Verfolgung zu entgehen und einen Ort zu finden, wo sich die Mitglieder versammeln konnten. Infolge von Verdächtigungen und politischen Querelen wurde der Prophet Joseph Smith 1844 rechtswidrig inhaftiert und von einer aufgebrachten Meute umgebracht.

Brigham Young wurde der nächste Präsident der Kirche. Er führte die Heiligen in Planwagen über die Prärie und in die Rocky Mountains bis nach Utah. Seit dieser Zeit ist die Kirche auf der ganzen Welt rasant gewachsen. Heute gibt es in 170 Ländern weltweit über 16 Millionen Mitglieder.

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Das Leben Jesu Christi

Auferstehung bedeutet die Wiedervereinigung von Geist und Körper nach dem Tod, auf dass beides nie wieder getrennt werde. Drei Tage nach seiner Kreuzigung ist Jesus von den Toten auferstanden oder auferweckt worden. Er lebt noch heute, und auch wir werden auferstehen und können wieder bei Gott leben.

Niemand weiß, wann das Zweite Kommen Jesu Christi stattfinden wird, aber wir wissen, dass er wiederkommen wird. Den Aposteln Jesu erklärten die Engel: „Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ (Apostelgeschichte 1:11.) In der Bibel und im Buch Mormon wird von Zeichen berichtet, die dem Zweiten Kommen vorausgehen, zum Beispiel Kriege, Hungersnöte und die Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi unter allen Nationen.

In der Bibel beziehen sich fast 200 verschiedene Namen, Titel und Beschreibungen auf Jesus. Viele dieser Titel erfassen auf wunderbare Weise seine Majestät und seine Mission.

  • Christus
  • Erretter
  • Erlöser
  • Sohn Gottes
  • Jehova
  • Lamm Gottes
  • Brot des Lebens
  • Ratgeber
  • Immanuel
  • Licht der Welt
  • Herr
  • Meister
  • Mittler
  • Lebendiges Wasser
  • Fürst des Friedens
  • Fürsprecher
  • Messias
  • Heiliger Israels
  • Einziggezeugter
  • Guter Hirte

Das Wesen Gottes

Wir alle sind Kinder unseres Vaters im Himmel, und da er ein gütiger und liebevoller Vater ist, denkt er an uns. Er kennt Sie – Ihre Herausforderungen, Ihre Erfolge, Ihre Stärken und Ihr unglaubliches Potenzial. Er weiß all das, und er liebt Sie. Nichts ist ihm wichtiger, als dass Sie glücklich sind. Deshalb möchte er, dass Sie mehr über ihn erfahren.

Sie suchen einen unbestreitbaren wissenschaftlichen Beweis, dass Gott existiert? Wir empfehlen eine andere Herangehensweise. Jeder Mensch kann zu der Erkenntnis gelangen, dass es Gott wirklich gibt, aber diese Erkenntnis muss man ganz individuell erwerben, indem man ihn sucht. Dazu muss man forschen, dienen, beten und göttliche Inspiration empfangen. Haben wir diese Erkenntnis erst einmal erlangt, sind die Beweise für Gott offensichtlich, wohin wir auch blicken – in der Natur, im Verlauf unseres täglichen Lebens und in den Antworten auf unsere Gebete.

In der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage wird Gott wohl am häufigsten als „Vater im Himmel“ bezeichnet. Wir glauben nämlich daran, dass jeder Mensch einen ewigen Geist in sich trägt und Gott der Vater dieser Geister ist. Wir sind buchstäblich seine Kinder und er möchte eine Beziehung zu uns haben. Andere Namen für Gott (die aus dem Hebräischen kommen) sind auch in der Bibel zu finden, zum Beispiel Elohim, Jahwe und Abba. Mit „Abba“ sprach Jesus Christus Gott an, als er im Garten Getsemani betete. Und was bedeutet Abba? Vater.

Gebet

In der Bibel werden wir aufgefordert zu beten. Wir finden darin auch zahlreiche Beispiele und Ratschläge, wie man dabei vorgehen kann:

Markus 11:24

„Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet – glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.“

Kolosser 4:2

„Lasst nicht nach im Beten; seid dabei wachsam und dankbar!“

Jakobus 5:16

„Darum bekennt einander eure Sünden, und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten.“

1 Johannes 5:14

„Und dies ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht.“

Als Jesus Christus seine Jünger aufforderte zu beten, sprach er als Beispiel für sie ein Gebet. Dieses Gebet ist das Vaterunser, und auch wir können nach diesem Muster beten. Wir sprechen zu Beginn Gott an, bringen unsere Dankbarkeit zum Ausdruck, bitten ihn sodann um das, was wir brauchen, und schließen das Gebet mit „Amen“. Das Vaterunser finden Sie sowohl in Matthäus 6:9-13 als auch in Lukas 11:1-4.

Man kann auf vielerlei Weise beten. Wir können allein oder mit der Familie beten. Wir können vor dem Essen ein Tischgebet sprechen, vor dem Schlafengehen beten, nach dem Aufstehen ein Morgengebet sprechen und natürlich auch sonst jederzeit beten. Das Wichtigste dabei ist, dass wir uns Zeit nehmen, um Gott aufrichtig unsere Dankbarkeit zu bekunden und ihn um Hilfe zu bitten.

Zusätzlich zum Gebet kann uns auch das Meditieren helfen, uns auf Gott zu fokussieren und den Geist zu verspüren. In dieser Hinsicht ist Meditation eine Form des Gebets.

Wir beten gerne gemeinsam mit Ihnen

Tempel und Eheschließungen

Nicht unbedingt. Der Tempel steht nur Mitgliedern der Kirche offen, die sich lange darauf vorbereitet haben, aus ihrem Tempelbesuch ein ganz besonderes Erlebnis zu machen. Wenn ein neuer Tempel fertiggestellt wurde – und manchmal auch bei anderen Gelegenheiten – werden Tage der offenen Tür abgehalten, bei denen man ihn von innen besichtigen kann. Außerdem gibt es in vielen Tempeln ein Besucherzentrum, und das Tempelgelände steht jedermann offen.

Für die Heiligen der Letzten Tage ist der Tempel etwas anderes als die anderen Gebäude der Kirche. Es ist ein Ort, wohin die Mitglieder der Kirche gehen, um Gott etwas zu versprechen. Dazu gehört das Versprechen, die Gebote zu halten, ein guter Ehemann und eine gute Ehefrau zu sein und für unsere Mitmenschen zu sorgen, indem wir von dem abgeben, was wir haben. Wir glauben ja daran, dass die Familie für immer bestehen kann, und ein Großteil dessen, was wir im Tempel tun, soll dazu beitragen. Die Ehe wird für alle Ewigkeit geschlossen, nicht nur „bis dass der Tod euch scheidet“. Eltern und Kinder werden eine ewige Familie. Wir vergessen auch unsere Vorfahren nicht. Im Tempel ist man sehr beschäftigt.

Die Familie ist in Gottes Plan für unser Glücklichsein von zentraler Bedeutung, und die Ehe soll über den Tod hinaus Bestand haben. Bei der Eheschließung im Tempel werden Mann und Frau für immer vereint. Diese Eheschließung wird als „Siegelung“ bezeichnet, weil das Paar für dieses Leben und für die Ewigkeit verbunden wird. Braut und Bräutigam versprechen, einander von ganzem Herzen zu ehren und zu lieben, und sie verpflichten sich, den Lehren und dem Beispiel Jesu zu folgen. Wenn sie diese Versprechen halten, wird ihnen im Gegenzug verheißen, dass ihre Ehe und ihre Familie auch im nächsten Leben Bestand haben werden.

In einem Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage werden Mann und Frau für immer miteinander vereint. Diese Hochzeitszeremonie wird als „Siegelung“ bezeichnet, weil das Paar für dieses Leben und für die Ewigkeit miteinander verbunden wird. Nach dieser Zeremonie wird die Eheschließung jedoch oft auf ganz traditionelle Weise gefeiert: mit einem Essen, Tanz und geselligem Beisammensein.

Bestimmte, einzigartige religiöse Kleidung ist bei vielen Religionen üblich. Sie dient verschiedenen Zwecken. Die Unterwäsche der Mormonen – die richtige Bezeichnung lautet „Garment“ – besteht aus zwei Teilen: einer Art Unterhemd und Unterhose. Sie wird von erwachsenen Mitgliedern der Kirche unter der Kleidung getragen. Diese Kleidungsstücke erinnern an das, was man Gott versprochen hat, und werden von den Mitgliedern, die sie tragen, als heilig erachtet.

Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage können heiraten, wen sie wollen. Die Tempelehe ist jedoch nur zwei würdigen Mitgliedern der Kirche vorbehalten, deren Ehe bei einer Zeremonie im Tempel geschlossen wurde.

Leben nach dem Tod

Für uns bedeutet „Himmel“, dass man für immer in der Gegenwart Gottes und Jesu lebt. Die Schriften geben uns einige Anhaltspunkte dazu, wie dieses Leben sein wird. Jesus hat verkündet: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.“ (Johannes 14:2.) Eine der größten Freuden im Himmel besteht darin, dass wir – wenn wir rechtschaffen sind –, für immer mit unserer Familie zusammen sein können und „Erben Gottes und Miterben Christi“ (Römer 8:17) werden. Natürlich kennen wir nicht alle Details zum Leben im Himmel, jedoch glauben wir, dass es letztlich ein „Zustand nie endenden Glücks“ (Mosia 2:41) ist. Und das hört sich doch ziemlich gut an.

Wir haben eine andere Vorstellung von der Hölle – also keine Bilder von Lava, Feuer und Mistgabeln, wie das in Filmen mitunter dargestellt wird. Der Geist derjenigen, die in diesem Leben Gott nicht nachfolgen wollen, geht beim Tod in eine vorläufige Hölle. Mit dieser „Hölle“ ist eher ein Geisteszustand gemeint als ein tatsächlicher Ort. Die Schmerzen rühren von der Reue und dem Kummer her und werden nicht durch Feuer und Schwefel verursacht.

Doch Gott und Jesus sind unendlich gerecht und barmherzig. Unserer Glaubenslehre nach kann jemand, der im Erdenleben nicht die Möglichkeit hatte, von Jesus zu erfahren und ihn als Erlöser anzunehmen, dies nach dem Tod tun. Ihm wird das Evangelium verkündet, und wenn er sich Gott zuwendet, wird ihm nach dem Jüngsten Gericht ein Platz im Himmel zuteil.

Das Jüngste Gericht findet nach der Wiederkehr Jesu zur Erde und nach unserer Auferstehung statt. Abhängig von unseren Taten und unseren Herzenswünschen wird uns einer der „Grade der Herrlichkeit“, wie sie auch in 1 Korinther 15:41,42 beschrieben werden, zugewiesen. „Der Glanz der Sonne ist anders als der Glanz des Mondes, anders als der Glanz der Sterne; denn auch die Gestirne unterscheiden sich durch ihren Glanz. So ist es auch mit der Auferstehung der Toten.“ Aufgrund der vollkommenen Liebe und des vollkommenen Verständnisses des Erretters wird im Jenseits jeder auf jeden Fall ein schöneres Leben als auf der Erde haben. Doch nur jene, die Gott nachgefolgt sind, werden auch direkt in seiner Gegenwart leben können.

Für die Heiligen der Letzten Tage ist die Ehe etwas, was in alle Ewigkeit Bestand haben soll. In der Trauungszeremonie im Tempel werden die Worte „für Zeit und alle Ewigkeit“ verwendet, nicht „bis dass der Tod euch scheidet“. Aber es sind nicht die Worte, die eine ewige Ehe ermöglichen – es ist die Macht Gottes. Wenn ein Ehepaar, das im Tempel geheiratet hat, Kinder bekommt, werden diese automatisch an ihre Eltern „gesiegelt“, das heißt: für alle Ewigkeit mit ihnen verbunden. Eine Familie, die sich erst später der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage anschließt, kann ebenfalls in den Tempel gehen, um aneinander gesiegelt zu werden.

Herausforderungen überwinden

Es ist völlig in Ordnung, traurig zu sein. Sie können traurig sein und dennoch voller Glauben davon ausgehen, dass Gott Sie liebt und dass letzten Endes alles in Ordnung kommen wird.

Scheuen Sie sich nicht davor, mit jemandem über Ihre Gefühle zu reden. Das kann ein Trauerbegleiter sein, ein Angehöriger, ein guter Freund oder ein Geistlicher. Lassen Sie sich trösten – auch dann, wenn Ihr Trauerbegleiter vielleicht nicht ganz nachvollziehen kann, was in Ihnen vorgeht.

Auch durch das Evangelium Jesu Christi können Sie Frieden finden. Gott lebt. Ihm liegt an Ihnen und er ist sich Ihrer bewusst. Jesus hat alles Leid auf sich genommen und weiß daher, wie er Ihnen in Ihrem Schmerz beistehen kann. Auch nach dem Tod können Sie wieder mit Ihren Lieben vereint sein. Diese Lehre nimmt zwar den Schmerz nicht gänzlich weg, doch sie kann Trost und Ausblick schenken.

„[Gott] wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.“ (Offenbarung 21:4.)

Glücklich zu sein ist eine Entscheidung. Selbst wenn etwas schiefgeht, können wir uns immer noch entscheiden, glücklich zu sein. Wir müssen daran denken, dass Gott uns liebt und dass „alles zum Guten gereicht“ (Römer 8:28). Wir sind hier, um durch Herausforderungen zu wachsen, aber auch, um dabei Freude zu haben. Wir können uns dafür entscheiden, glücklich zu sein, und zwar dadurch, dass wir uns nicht mit anderen vergleichen, dass wir dankbar sind für das, was wir haben, dass wir uns mit positiv gesinnten Menschen umgeben, unseren Mitmenschen dienen und Gottes Hand in unserem Leben anerkennen. Im Buch Mormon steht, dass „Menschen sind, damit sie Freude haben können“ (2 Nephi 2:25).

Das ist eine schwierige Frage. Es sind eigentlich die Kleinigkeiten, mit denen wir beginnen können. Zunächst muss man den Wunsch haben, sich ändern zu wollen, und die Hoffnung, dass das auch möglich ist. Mit Gottes Hilfe ist es machbar. Im Buch Mormon steht, dass „durch Kleines und Einfaches … Großes zustande gebracht [wird]“ (Alma 37:6).

Suchen Sie sich ein paar Kleinigkeiten aus, mit denen Sie anfangen können. Das könnten spirituelle Ziele sein, beispielsweise: Ich will beten, in den heiligen Schriften lesen oder zur Kirche gehen. Sie können sich auch das Ziel setzen, eine schlechte Gewohnheit abzulegen oder eine Sünde zu überwinden. Niemand von uns ist vollkommen, und Jesus hat ja bereits den Preis für all unsere Fehler und Sünden und all unseren Kummer bezahlt. Wenn Sie nicht wissen, was Sie verändern sollen, fragen Sie doch Gott. Sie könnten sich auch mit den Missionaren treffen, die Ihnen dabei helfen können, zu erkennen, was Gott von Ihnen erwartet.

Taufe

Ja. Jesus stellte in Johannes 3 klar, dass es notwendig ist, aus Wasser und Geist geboren zu werden, wenn man in das Reich Gottes kommen will.

Die Mitglieder der Kirche Jesu Christi glauben, dass der Täufling zum Zeitpunkt seiner Taufe fähig sein muss, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Dies ist der Grund, weshalb die Kleinkindtaufe in der Kirche nicht praktiziert wird. Kinder können ab dem Alter von acht Jahren getauft werden.

Falls die Taufe nicht mit der richtigen Vollmacht vollzogen wurde oder in einer anderen Weise als der, wie der Erretter getauft wurde, muss sie nochmals vollzogen werden. Ohne Taufe kann man nicht Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage werden.

Gott hat einen Weg bereitet, damit jeder alle seine Segnungen erhalten kann – selbst nach dem Tod. Die Taufe und andere erforderliche heilige Handlungen können für Verstorbene, die nicht die Gelegenheit hatten, diese zu empfangen, stellvertretend vollzogen werden. Der Apostel Paulus sprach in der Bibel von der Taufe für die Toten (siehe 1 Korinther 15:29) und die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage setzen den gleichen Brauch heutzutage in ihren Tempeln fort.

Und das geschieht folgendermaßen: Die Heiligen der Letzten Tage befassen sich mit Genealogie und forschen nach den Namen ihrer Vorfahren, die ohne die Taufe gestorben sind. Dann lassen sich die Mitglieder stellvertretend für ihre verstorbenen Verwandten im Tempel taufen. Dieser Dienst wird aus Liebe verrichtet. Da das Leben ja nach dem Tod weitergeht und die Verstorbenen wissen, dass heilige Handlungen für sie vollzogen wurden, können sie diese entweder annehmen oder ablehnen.

Nachdem jemand getauft worden ist, legen diejenigen mit der entsprechenden Vollmacht die Hände auf den Kopf des Getauften, „konfirmieren“ ihn als Mitglied der Kirche und übertragen auf ihn die Gabe des Heiligen Geistes.

Jesus hat gelehrt, dass die Taufe notwendig ist, wenn man in das Reich Gottes kommen möchte. Was ist aber mit jenen Menschen, die gestorben sind, ohne die Taufe empfangen zu haben oder etwas von Jesus gehört zu haben? Wie können sie errettet werden?

Glücklicherweise ist Gott liebevoll und hat einen Weg bereitet, wie jeder Mensch alle Segnungen erhalten kann – selbst wenn dieser Mensch bereits verstorben ist. Im Tempel werden Taufen und weitere notwendige Verordnungen stellvertretend für diejenigen vollzogen, die im Erdenleben nicht die Möglichkeit dazu hatten. Der Apostel Paulus spricht in der Bibel die Taufe für die Toten an (siehe 1 Korinther 15:29). Diese heilige Handlung wird heutzutage von den Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ebenfalls im Tempel vollzogen.

Und das geschieht folgendermaßen: Die Heiligen der Letzten Tage befassen sich mit Genealogie und forschen nach den Namen ihrer Vorfahren, die ohne die Taufe gestorben sind. Dann lassen sie sich stellvertretend für ihre verstorbenen Verwandten im Tempel taufen. Dieser Dienst wird aus Liebe verrichtet. Da das Leben ja nach dem Tod weitergeht und die Verstorbenen wissen, dass heilige Handlungen für sie vollzogen wurden, können sie sie entweder annehmen oder ablehnen.

Finden Sie heraus, wie Sie getauft werden können

Missionsarbeit

Jedes Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hat zwar die Pflicht, das Evangelium zu verbreiten, doch ob man eine Vollzeitmission erfüllen möchte, entscheidet jeder selbst. Es werden vor allem junge Leute dazu ermuntert, eine Mission zu erfüllen, weil man dabei hervorragend lernen, anderen dienen und persönliche Fortschritte machen kann.

Nein. Es ist vielmehr so, dass viele Missionare ihre Mission vollständig selbst finanzieren. Oft sparen sie jahrelang Geld dafür an. Manchmal bringt die Familie finanzielle Opfer, um dem Nachwuchs eine Mission zu ermöglichen.

Nein. „Elder“ ist auch gar kein Name, sondern der Titel für männliche Missionare. Missionarinnen werden als „Sister“, gefolgt von ihrem Nachnamen, angesprochen. „Elder“ und „Sister“ sind Ehrentitel, die Respekt vor der Berufung ausdrücken.

Nein. Führer der Kirche weisen jedem Missionar durch göttliche Inspiration sein Missionsgebiet zu. Einige bleiben in ihrem Heimatland, andere wiederum gehen ins Ausland – doch alle Missionare erfüllen ihren Dienst in dem Wissen, dass ihr Auftrag letztlich von Gott kommt.

Je nach Wochentag besuchen die Missionare andere Menschen, verrichten ehrenamtliche Tätigkeiten im Gemeinwesen, sprechen über Gott und vieles mehr. Sie sind aber nie zu beschäftigt, als dass sie nicht für Sie da sein könnten.

Es trägt zur Sicherheit der Missionare bei, wenn sie zu zweit arbeiten. Außerdem wird damit ein Muster aufgegriffen, das Jesus eingeführt hat: „Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen.“ (Markus 6:7.)

Auf der ganzen Welt gibt es über 65.000 Vollzeitmissionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Wahrscheinlich gibt es auch in Ihrer Nähe Missionare.

Der erste Schritt besteht darin, sich mit den Missionaren zu treffen, die einem die grundlegenden Glaubensansichten und Gepflogenheiten der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage erklären. Die Missionare können auch alle Ihre Fragen zur Kirche beantworten und Ihnen sagen, was von einem Mitglied erwartet wird.

Sie sollten dann anfangen, den Gottesdienst zu besuchen. Es wird Ihnen Freude machen, einer Gemeinschaft anzugehören, in der sich einer um den anderen kümmert und alle bestrebt sind, dem Beispiel Jesu Christi zu folgen.

Sobald Sie bereit sind, sich der Kirche anzuschließen, können Sie sich taufen lassen und offiziell Mitglied werden. Sie können entweder von Missionaren oder von jemandem getauft werden, den Sie in der Kirche kennengelernt haben.

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